Hallo, wir sind Katharina und Lisa!

Ökologischer zu leben ist keine Hexerei. Unser Blog zeigt dir, wie du ganz leicht selbst deinen ökologischen Fußabdruck verkleinern und damit die Welt einen Funken besser zaubern kannst. Das Magische dabei: Spare dabei obendrein gutes Geld, eine Menge Zeit und tu deinem Körber etwas Gutes.

Wir, Katharina und Lisa, sind Switches, zwei Öko-Hexen auf nachhaltiger Mission, ohne mit dem Zauberstab auf jemanden zu zeigen. Im Gegenteil: Wir zeigen euch, wie „Öko“ so gar nichts mit „Öko“ zu tun haben muss. Unser Credo: Weg von all diesen Klischees, hin zu einem lässigen Lifestyle, ohne Reue mit viel Genuss.

Warum wir uns Switches nennen? In dem Wort steckt das Wort „witch“, auf Deutsch Hexe. Wir bezeichnen uns selbst liebevoll als Öko-Hexen. Außerdem bedeutet das Wort „switch“ auf Deutsch Schalter, beziehungsweise heißt „to switch“ umschalten. Wir möchten mit unseren Hexendaumen den Schalter umlegen und modernes, sinnliches Leben ein klein bisschen ökologischer zaubern.

Mein Name ist Lisa Strebinger (die Blonde, rechts am Bild), ich bin ein 1989er Jahrgang und bin, nur was meinen Familienstand betrifft, relativ konservativ unterwegs (nicht absichtlich, das hat sich einfach so ergeben): Ich bin verheiratet, habe zwei Kinder (Buben, 2016 und 2019), einen Hund, vier Schildkröten und wir alle wohnen in einem kleinen Häuschen am grünen Rand der Kleinstadt Wiener Neustadt in Niederösterreich. Weniger klassisch ist vermutlich mein Job oder besser gesagt, mein beruflicher Mix, den ich tagtäglich praktiziere, denn ich konnte mich noch nie auf nur eine Tätigkeit beschränken und bin daher „flexibel selbständig“,- so nenne ich das jetzt mal. Will heißen: Ich bin studierte Biologin, Diplomierte Ernährungstrainerin, Professionelle Sprecherin live und on air und seit über zehn Jahren als Journalistin sowie PR-/Marketing-Expertin tätig,- vor allem in den Fachbereichen Biologie, Gesundheit, Ernährung, Familie und Nachhaltigkeit.

Seit ich ein Teenager bin, habe ich immer wieder versucht, mit unterschiedlichen Mitteln, Wegen und Lösungen meinen persönlichen ökologischen Fußabdruck möglichst klein zu halten, doch ich war nie restlos zufrieden, mit dem was ich da so tat. Irgendwie war es mir nicht genug. Gleichzeitig wollte ich aber nichts von dem bequemen Leben, in dieser rosa Blase, das wir fast alle hier in Österreich führen, hergeben. Es geht uns hier ja auch wirklich zu gut. Doch je älter ich wurde und vor allem seit ich Kinder habe, sehe ich die Welt, Österreich und unsere Zukunft nicht mehr ganz so rosa oder rosig. Wenn wir jetzt nicht endlich allesamt aufwachen und uns gegen Umweltverschmutzung, Bodenversiegelung, Artensterben, Luftverpestung und all die anderen Gräueltaten, die unserer Mutter Erde angetan werden, auflehnen, dann weiß ich nicht, welche Welt meine Kinder erwarten müssen, wenn sie so alt sind wie ich.

Ich weiß, dass es nicht einfach ist „ökologischer“ zu leben. Soll man sein Auto verkaufen und nur mehr mit dem Rad fahren? Soll man kein Deo mehr verwenden, sondern lieber „öko“ riechen? Soll man nie wieder Fleisch essen dürfen oder muss man seine geliebte Tasse Kaffee sein lassen? Hey, nein! Lassen wir die Kirche mal im Dorf. Klar, ich ziehe ehrfürchtig vor all den Leuten meinen Hut, die das schaffen. Bewundernswert, wahrhaftig. Es gibt Familien, die tatsächlich zu 100% Plastik frei leben und ausschließlich öffentlich oder mit dem Rad unterwegs sind. Klar ist das machbar, ich schaffe es jedoch nicht, so zu leben. Das muss ich leider ehrlicherweise zugeben. Ich bin selbständig, habe einen Haushalt zu führen, die Familie zu organisieren und meine Kinder zu erziehen und lieb zu haben. Ich wünschte mein Tag hätte 48 statt nur 24 Stunden. Aber genau aus diesem Grund versuche ich ständig herauszufinden, mit welchen zeitsparenden kleinen Tricks und Kniffen, meine Familie und ich trotzdem Stück für Stück nachhaltiger und damit auch gesünder leben können. Und genau diese Tricks und Kniffe sind es, die ich auf diesem Blog mit euch teilen möchte. Denn jeder kann etwas für die Umwelt tun. Es ist nie zu spät damit anzufangen. Hab Spaß dabei, dich durch unseren Blog zu klicken und vielleicht wirst auch du ein/e „switch“. Stay eco, be switched!

Hey, mein Name ist Katharina (dunkelhaarig mit Brille, rechts am Bild). Ich bin 1987 geboren und mein Lebensstil ist alles andere als konservativ. Ich bin nicht verheiratet, lebe aber in einer Partnerschaft. Da mein Mann (ja, ich nenne ihn trotzdem so) und ich in unterschiedlichen Bundesländern arbeiten, bin ich oft unterwegs. Ich habe mich bewusst gegen Kinder entschieden, bin jedoch alle 14 Tage für ein Wochenende Teil-Zeit-Mami von zwei kleinen Menschen. Ich lebe in einem Haus samt Garten im Burgenland, mal alleine, mal zu viert. Ich liebe das Landleben, ich mag die Ruhe, die Gemütlichkeit und vor allem „meinen“ Wald. Stunden verbringe ich damit durch Wald und Wiesen zu streichen, kleine Naturschätze zu entdecken und allerlei Heilsames und Schmackhaftes zu sammeln. Letzteres wird dann in der heimischen „Hexenküche“ zu Tinkturen, Tees oder Essbarem verarbeitet. Studiert habe ich an der Universitär für Bodenkultur (BOKU) in Wien sowie an der FH Burgenland. Meine Studien umspannten Ökologie, Bioressourcen-Management, Agrarwirtschaft und Marketing. Gelandet bin ich letztendlich beim Wein. Im Moment darf ich mich um das zweitälteste Weingut Österreichs kümmern. Seit Mai 2020 bin ich Betriebsleiterin und organisiere ein Team mit 15 Mitarbeitern.

Bereits in meiner Kindheit war ich mit einem hohen Maß an „Sensitivität und Mitgefühlt“ ausgestattet. Jeder Regenwurm wurde gerettet, jede in Not geratene Fliege wurde aus dem Gartenteich geborgen. Mit nach Hause gebracht wurde, von der verletzten Taube angefangen, bis hin zum Baby-Igel, so gut wie alle, was Hilfe brauchte. Meine Eltern waren zwar nicht immer von meinen Funden angetan, unterstützten mich aber mit viel Geduld. An dieser Stelle: „Danke Mama, danke Papa!“ Je älter ich wurde, desto mehr beschäftigte ich mich mit den Themen Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Tierwohl und vor allem mit meinem ganz persönlichen ökologischen Fußabdruck. Als bekennende Perfektionistin treibt mich dieser noch bis heute in den absoluten Wahnsinn. Doch da bekanntlich niemand perfekt ist, übe ich mich in Nachsicht gegenüber mir und meinen Mitmenschen. Ich habe gelernt, dass auch kleine Veränderungen am Ende Großes bewirken können. „Ein Schritt nach dem anderen“ ist nun mein Motto. Ich versuche täglich ein gutes Vorbild zu sein und freue mich immer wieder über kleine Erfolge, sei es über kleine Menschen, die plötzlich beim Spazierengehen anfangen Müll vom Boden aufzuheben oder über die Arbeitskollegin, die ihren Café Latte nun mit Hafermilch statt Kuhmilch genießt. In diesem Sinne – stay Eco (so gut es geht), be switched!